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Motorradwetter in Gemen  

   

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Meine Augen schweifen über die noch feuchten Hügel wo die Sonne schon einzelne warme Lichtpunkte setzt, scheint das satte Grün zu explodieren. Als ich das Meer erreiche, begrüßen mich die Möwen freundlich, die warmen Farben der Fischerboote und der Häuser stimmen fröhlich. Ich weiß jetzt, hier ist der Platz, wo ich immer möcht sein.

Lambert Langela

Nachdem wir im letzten Jahr die anstrengende Nordkap-Reise einigermaßen überstanden hatten, stand für mich in diesem Jahr eine Reise mit meiner selbstfahrenden Freundin Andrea auf dem Programm.Da wir beide noch oft von Schottland träumten,daß wir vor 2 Jahren mit dem Bike besuchten, kam für uns nur eine weitere mystik und sagen umworbene Insel voll wildester Schönheit in Frage.Und da wir den Abend gern in gemütlichen Pub´s bei Livemusik und einem frischen Guinness beschließen,entstand unsere Idee von der " Passage to Irland".

Wir starteten am Sonntag Nachmittag,um die Abendfähre von Rotterdam-Hull zu erreichen.Wir hatten für die Nachtüberfahrt eine 2-Bett-Kabine vorgebucht.Vergangene Reisen zeigten, daß nur eine Kabine Garant für ruhigen Schlaf bietet,den wir auch wohl brauchen.Die Fähre Rotterdam/Hull ist sehr gut ausgestattet, Abendessen und Frühstück sind im Fährpreis nicht enthalten, und müssen extra bezahlt werden. Wir verließen das Boot gegen 8.15 Uhr, sofort machten wir uns auf, England zu durchqueren.

"Sorgfältige Planung ist der Schlüsselzum sicheren und zügigen Reiseverlauf."

Odyseuss

Gegen Nachmittag erreichen wir die Anschlußfähre Holyhead/Dublin. Nach dem Ablegen lernten wir einen BMW-fahrenden Iren kennen, der uns versprach uns in Dublin zu einer guten B+B-Adresse zu begleiten. Nachdem wir die Unterkunft bezogen und die Bikes sicher im Carpark untergebracht hatten, ging es daran Dublin zu erkunden. Wir gingen abends zum berühmten Temple-Bar-Viertel, wo dutzende gemütlicher Pubs nur darauf warten entdeckt zu werden. Die Menschen stehen in den vom Licht gelb eingetauchten Gassen und plaudern gemütlich miteinander.

 

St.Patrick´s Cathedral 

Am nächsten Morgen besichtigten wir die St. Patrick´s Cathedral, die O´Connell Street mit ihren zahlreichen Shops und das Guinness Hopestore, witziges Museum des voll berühmtesten Schwarzbieres der Welt.

Im Guinness Fanshop gibt es alles was das Herz eines richtigen Pubgängers begehrt.

 

  • "Ein großer Guinness Fan"

Zur Beachtung:

Dublin ist nicht billig. Für B&B müssen mindestens 25Pfund bezahlt werden,

will man nicht in einem Hostel schlafen.

 

O´Connell Street

Am nächsten Morgen ging es dann nach einem richtigen irischen Frühstück weiter Richtung Wicklow, Arklow vorbei an Rosslare Harbour bis hin zu Kilmore Quayeiner sehr schönen ruhigen und gemütlichen kleinen Hafenstadt.

Schnell ließen wir uns von der romantischen Stimmung des im goldenen Abendlicht liegenden Dörfchen´s anstecken.Wir aßen etwas Fisch (Tip) am Hafen, dann gingen wir in einen gemütlichen Pub in dem Livemusik gespielt werden sollte.Leider wurde nicht´s draus (Sänger erkrankt). Trotzdem wurde der Abend noch sehr schön, nicht zuletzt wegen des in allen Farben schillerden Sonnenuntergangs.

Am nächsten Tag ging´s weiter Richtung Kenmare, wo der legendäre RING OF KERRY anfängt.Leider ist diese sehr schöne Straße fest in der Hand von Reisebussen. Abends nahmen wir die kleine Fähre nach Valentia Island, die wegen einem Ruderbootrennen so ausgebucht war, das wir nur außerhalb ein Zimmer bekamen.

Dafür wurden wir mit einem tollen Abendessen

und mit einem wunderschönen Ausblick auf die Skeltik Islands entschädigt.

Morgens peilten wir die Halbinsel Dingle an,die über eine interessante Paßstraßezu durchqueren ist, (Connor Paß).

Am Abend schlugen wir unser Quartier in Listowell auf,

das kurz vor der Shannon-Mündung liegt.

Der Shannon, dessen Flußnetz einen großen Teil von Irland eindeckt,

übt einen besondern Reiz auf mich aus.

 

Die kleine Fähre bei Tabert benötigt für die Überquerung der Mündung ca. 20 Minuten.Hinter Kilrush wird die Küstenstraße von blühenden Fuchsienhecken gesäumt, die uns fast bis zu den Cliff´s of Moher begleiteten. Von dieser mediteranen Vegetation, die der Golfstrom erst ermöglicht, muß man einfach begeistert sein. Die Cliff´s of Moher (Steil abfallende Klippen) beherbergen eine Vielfalt an Vögeln. Es ist zwar immer gut besucht, trotzdem ein Muß für jeden Irlandtouri.

Von Doolin aus lassen sich die Klippen aus vom Seeweg her besuchen,

was wir aber aus Zeitgründen unterließen.

Den Abend beenden wir mit Livemusik (endlich) in Lisdoonvarna.

Wundert Euch nicht über das braune Wasser, was aus jedem Wasserhahn sprudelt.

Es kommt aus dem benachbarten Moorgebiet und hat deshalb diese bräunliche Färbung.

Soll sogar sehr schmackhaft und gesund sein (hab es aber nicht probiert).

Von dort aus nahmen wir das interessante Naturschutzgebiet

die Burren in Angriff. Eine karge aber sehr interessante Landschaft.

Wegen der seltenen Pflanzenwelt für jeden Botaniker ein Muß.

Von Galway fuhren wir landeinwärts Richtung Birr,

wo wir das Schloß der Stadt besichtigten.

Das Anwesen hat bereits mehrere Auszeichnungen

wegen seiner excellenten Kultur-und Denkmalpflege erhalten.

Die 300-jährigen Buchsbaumhecken im Park des Schloßes sind sogar schon im Guinness-Buch der Rekorde genannt.

Danach fuhren wir weiter Richtung Maynooth, wo wir dann auch übernachteten.

Am nächsten Morgen ging es sehr früh los Richtung Dublin, wo wir die Fähre nach Holyhead nahmen.

Von Holyhead fuhren wir Richtung Wales zu der Stadt Porthmadog.

Von dort aus ging es am nächsten Tag, leider in strömendem Regen,

durch die walisische Hügellandschaft bis nach Calne

.  

Von dort aus fuhren wir am nächstenTag Richtung Harwich,

wo die Fährgesellschaft  Stena Line ihr neues High-Speed-Boot einsetzt.

3 1/2 Stunden Harwich-Hock van Holland.Ein Fußballfeld-großer Hightechtempel (Geschmackssache).

Zur Beachtung: Auf der Stena-Line HSS ist es unbedingt notwendig, die Motorräder besonders zu befestigen. Da das HSS mit 75 km/h über die englische See prescht und bei starkem Seegang das Boot ganz schön schaukelt. Nicht zu empfehlen für Leute mit Hang zur Seekrankheit.

Die Fähre erreichte die holländischen Hafen gegen 1.00 Uhr.Glücklicherweise waren bis auf ein paar kleine Blessuren die Motorräder unversehrt, so daß wir unsere Heimreise nach Gemen fortsetzen konnten.Gegen 4.00 Uhr morgens erreichen wir unsertrautes Heim. GESCHAFFT! Anmerkung zum Schluß: Aufgrund der schlechten Straßen würden wir die Fahrt nach Irland nur mit gut gewarteten Motorrädern empfehlen.

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Lambert & Andrea

 

   

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