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Motorradwetter in Gemen  

   

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//Ein letzter Kaffee im Schlosskaffee in Gemen. Die Motorradfreunde Gemen gehen auf Fahrt. Von gehen wollen wir nichts wissen.Wir fahren! Für 4 Tage verlassen wir unsere angestammte Heimat.

Die Karawane rollt gegen Süden. Tanken, rasten, Zigarettenpause und fahren. Nach ca. 2 Stunden Regen. Jemand hat wohl seinen Kaffee nicht ausgetrunken. Wie sagt man bei uns " ät dän Teller löch ,dann giwt gut Weer ", zu deutsch iss deinen Teller leer dann gibt es auch gutes Wetter. Pech gehabt. Gummizeug an und weiter, Autobahn Bundesstraßen, Landstraßen. Von Stunde zu Stunde bekommt man andere Eindrücke. Die Landschaften wechseln. Wo wollen wir hin. Wie heißt der Ort, die Gegend. Ich trag doch kein T - Shirt bin über 50 helft mir auf mein Moped – habe den Ortsnamen trotzdem vergessen.

Meinen roten Schal aber nicht - Erkennungszeichen, fährt langsam in den Kurven ansonsten geht’s. Ein Straßenschild sagt uns das wir uns dem Pfälzerwald nähern. Wir rollen weiter. Unser Tour-Guid Bernd hat alles gut im Griff, nur den Regen kann er nicht ganz abstellen. Phasenweise klappt aber auch das.Die nahe Grenze wird angezeigt. Frankreich ist erreicht. Gibt es noch Zöllner? – keine gesehen – freie Fahrt für freie Biker.

So lieben wir es so soll es bleiben.

Eine hilfreiche Brücke, wo gewesen ? Is doch klar in den Vogesen. Wissenbourg-Weisenburg, Frankreich am Ende der Straße aber auch in Deutschland oder Allemangne wie der Franzose sagt. Pfälzerwald, Straßen, Kurven, Berge, Wälder auf ihren Höhen, Festungen aus einer längst vergangenen Zeit. Einige noch in Betrieb Museen, Kaffee und Kuchen andere als Ruinen.

 

 

Die Höhenangaben schwanken zwischen 370 und 480m. Natur pur. Nur das dröhnen von 14 mehr oder weniger schweren Motorrädern an PS aber auch an Gewicht. Ein Band das sich durch die Berge windet. Rechts, links, auf und ab. Nicht wie im Münsterland nur leichte Bodenwellen. Motorradwandern der besonderen Art. Träumen während der Fahrt verboten. Man müsste auf dem Sozius sitzen ... Nein ! Selber fahren is geiler !

Die Vogesen wo liegen die, Frankreich ? In Erdkunde gefehlt. Wer hätte auch gedacht das man so etwas auch mal wissen sollte. Die Straßen recht ordentlich wenn auch mit einem gewöhnungsbedürftigen Kiesbelag.

Dafür aber schöne langgezog

ene Kurven, anders als in den    Wäldern der Pfalz. Gemütliche Dörfer ein anderer Baustil. Gehören die Vogesen nicht zu Deutschland – nein natürlich nicht. Die Namen der Gaststätten und Häuser haben eine deutsche Tendenz.

Die französische Trikolore belehrt uns eines anderen ebenso die Speisekarte. Statt Saumagen und Leberkäse – Flammkuchen, Schnecken und Froschschenkel. Der ranke und schlanke Franzose - Weisbrot und Baguette. Nein, jetzt nur keine Politik. Mopedfahren ist angesagt und das Leben genießen. Genießen aber erst nachdem das Motorrad versorgt, die Kette gefettet frischgetankt und sicher in einer Garage verschlossen ist. Ein Gang durch Weissenburg.Die passende Speisegaststätte ist schnell gefunden.                                  

Regionales Essen Elsäßser Art. Flammkuchen mit Schnecken, ja ihr habt richtig gelesen. Flammkuchen ein köstliches Gebäck. Ein etwas mehr als hauchdünner Boden nach Pizza –Art, sehr kross, belegt mit gehackten Zwiebeln und Speck, die günstigste Art. Etwas kostspieliger die mit Schnecken. Alle 6 cm eine und das Ganze dann mit Knobi und Olivenöl.

Auf offener Flamme gebacken. Boden und Ränder zeigen eine mehr oder weniger schwarze Bräunung. Der Koch hat nicht aufgepasst – nein muss so sein. Serviert wird das Ganze auf einer Sperrholzplatte ca. 30 mal 40 cm. Man braucht Platz am Tisch, Frau aber auch. Dazu einen guten Wein, bitte aber nicht zu Gänsewein verdünnen. Gegessen wird der Flammkuchen auf bürgerliche Art, mit den Händen. Das Olivenöl muss man an den Fingern spüren. Echt gut. Feine Pinkel essen natürlich mit Messer und Gabel. I gitt. Die haben wahrscheinlich auch Angst vor Schnecken – keine Angst die beißen nicht mehr. Dieser lukullische Genuss ist mit französischen Franc zu bezahlen. In Zahlen 64, aber bitte 10 Prozent Trinkgeld für den Kellner zugeben. Ja Kellner müsste man sein, höflich zuvorkommend und alles heranschleppen . Flammkuchen, Wein Bier und sogar auch Wasser für 15 Personen. Das ganze, ich meine vom ganzen Abend, als Strichliste auf einen Zettel.

Einzelabrechnung geht nicht.

Ist hier auch nicht Mode, mit einem Endbetrag - ca,1300 Franc – der Kellner wünscht eine Summe aber mit Trinkgeld. Nach einigem Hin und Her aber auch geschafft.

Am nächsten Abend war Selbstbedienung in einem Festzelt angesagt. Musi und Stimmung waren ok. Den letzten Abend verbrachten wir bei einer Weinprobe.

Ort des Geschehens Hof des Winzers. Er war einer seiner besten Gäste. Auf seine Frage woher wir unsern Wein beziehen, kam lakonisch - der wächst bei uns bei Aldi im Regal, wurde er etwas ruhiger. Aber Schwierigkeiten beim Abrechnen hatte er trotzdem. Durch tatkräftige Hilfe unserseits wurde dieser Abend zu einem gelungenen Unternehmen. 2 Flaschen für den Heimweg fielen auch noch ab. Alles hat ein Ende so auch unsere Tour.

Nach dem letzten Frühstück, möchten Sie auch eine Scheibe Schinken oder Käse bitte zuerst aber die Zimmernummer wegen der Sonderabrechnung, ging die Rückfahrt am Vater Rhein vorbei.

Gegenüber der Loreley einen letzten Imbiss. Sie hielt gerade Mittagsschlaf. Haben Sie nicht singen hören, oder hören das nur die Rheinschiffer? Rückfahrt nach Gemen. Auf der Autobahn 3 BMW Fahrer verloren. Ausfahrt verpasst. Kann man nichts machen Gummikühe...! Waren dafür aber eher zu Hause und haben uns schon angekündigt. Wieder in Gemen, einige Freunde warten schon. Alle gesund zurück. Gemütliches Beisammensein. Die Tour ist zu Ende, ca.1400 km. Nun erst etwas trinken, Apfelschorle und essen. Pizza in verschiedenen Variationen-total münsterländisch.

Langsam bröckelt die Gruppe auseinander zum letzten Kilometer nach Hause.

Schüß und immer Luft im Reifen bis zum nächsten Mal

Wie standst auf Marias T-Shirt lasst den Adler fliegen.

Urban, der mit dem roten Schal

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